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Malteser Arnsberg

Übung BHP 50 - Zugunglück

17.10.2017
AB-MANV
Aufbau des "rote" Behandlungszelt
Trageböcke werden aufgebaut
Inneneinrichtung steht
Patienten werden behandelt
rotes Zelt vorn, gelbes Zelt hinten

Am vergangenen Wochenende (14.10.2017) wurde im Rahmen der jährlichen Katastrophenschutzübung des Hochsauerlandkreises ein sogenannter BHP-B 50 (Behandlungsplatz für 50 Verletze Personen pro Stunde) aufgebaut.

Dazu trafen sich 11 unserer Arnsberger Helfer gegen7.30h an der Unterkunft um von dort aus mit drei Fahrzeugen in einen Bereitstellungsraum nach Olsberg-Elleringhausen zu fahren. Dort trafen sie dann auf die Olsberger Kollegen, um sich mit ihnen zur 4. Einsatzeinheit HSK zusammen zu tun.

Die anderen drei Einsatzeinheiten, welche durch die verschiedenen Ortsgruppen des DRK zusammengesetzt werden, trafen sich ebenfalls im Olsberger Raum um auf den Beginn der Übung zu warten.

Gegen 9h fiel dann der Startschuss.
Angenommene Lage war ein Bahnunfall im Tunnel Olsberg-Elleringhausen nach Brilon-Wald mit ca 100 Verletzten.

Während die Olsberger Teileinheit der Malteser für die Patientenablage direkt am Unfallort zuständig war, wurden die Arnsberger Malteser dem AB-MANV (Abrollbehälter für den Massenanfall Verletzter) zugeordnet. Aufgabe war hier der Aufbau und Betrieb des „roten“ und „gelben“ Zeltes (für schwer und mittelschwer Verletzte Patienten).
Nach einer kurzen Einweisung durch das Personal des Abrollbehälters legten die Helfer dann los.
Binnen kurzer Zeit standen die beiden aufblasbaren Zelte und es ging an die Inneneinrichtung. Neben Trageböcken, Spineboards, Verbandstoffen, Notfallrucksäcken und Beatmungsgeräten gehörte auch noch die Technik, wie z.B. eine Zeltheizung dazu.
Nachdem unsere Zelte, sowie die vom BHP benötigten drei anderen Zelte standen, wurde dem Organisatorischen Leiter (OrgL) die Einsatzbereitschaft gemeldet.

Nun konnten von der mittlerweile vollen Patientenablage am Tunnelportal die ersten Patienten zum Behandlungsplatz –welcher räumlich getrennt zum Geschehen eingerichtet wurde- transportiert werden.

Nach der Sichtung der Patienten durch einen Notarzt im Eingangszelt, wurden die Patienten der entsprechenden Verletzungskategorie (rot, gelb, grün) in die Behandlungszelte verteilt. Nun musste unser Gruppenführer den Überblick behalten, welcher Patient mit welcher Nummer in welchem Zelt anwesend war. Während der Behandlung musste dann bereits kommuniziert werden, wann ein Verletzter bereit zum Abtransport ins Krankenhaus war, damit am Ausgangszelt schon ein passendes Rettungsmittel bereitstehen konnte.

Nach rund drei Stunden war die Übung dann beendet. Nachdem alle Materialien wieder verstaut waren, gab es noch ein gemeinsames Mittagessen im Olsberger Feuerwehrhaus.

 

Eingesetzte Fahrzeuge der 4. EE:

Johannes Arnsberg 1-RTW-1
Johannes Arnsberg 1-KTW-1
Johannes Arnsberg 1-BtKombi-1
Johannes Olsberg 1-BtKombi-1
Johannes Olsberg 1-GW San-1
Johannes Olsberg 1-KTW-1
Johannes Olsberg 1-KTW-2

Weitere Einheiten:

1., 2. & 3. Einsatzeinheit des DRK AB-MANV Einheiten der Feuerwehr Olsberg Einheiten der Feuerwehr Brilon Rettungsdienst HSK

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