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Malteser Arnsberg

Aktuelle Projekte

Hennes, das soll der neue Lastenesel für die Zukunft werden. Mit ihm wollen die Malteser den Menschen in Arnsberg und Meschede sowie Sundern künftig noch effektiver helfen. Denn Hennes soll für sie all die Lasten tragen, die notwendig sind, um schnell und gut helfen zu können. Und weil solche Aufgaben im Sauerland gern mal der Hennes macht, haben die Malteser ihr Projekt so getauft.

Hennes heißt mit richtigem Namen „GW San“. Das ist die Abkürzung für „Gerätewagen Sanität“. Dahinter verbirgt sich ein Fahrzeug mit ganz viel Material, vom Pflaster bis zur Trage, vom Stromgenerator bis zum Formular der Patientenregistrierung.

Wenn Hennes künftig mit dabei ist, dann haben die Malteser alles was man braucht, um Unfallstellen abzusichern, mehreren Verletzten gleichzeitig zu helfen oder einfach vorzusorgen, dass niemandem etwas passiert. Bislang haben die Ehrenamtlichen bei einem Einsatz alles notwendige Material in einem alten Arzttruppwagen untergebracht. Baujahr 1987. Er hat zwar gute Dienste geleistet, aber jetzt ölt und rostet er, das Material muss aus Platzgründen  immer angehängt werden. Der alte Mercedes ist langsam, mit Anhänger nicht geländegängig und umständlich.

Der neue Gerätewagen hat dagegen alles an Bord. Praktisch mit Rollladen an der Seite, um schnell und gefahrlos an das Material heranzukommen.

Die Vorteile des neuen Gerätewagens:

Moderne Fahrzeugtechnik mit passender Motorisierung und Geländegängigkeit

Ein Fahrzeug für die nächsten 15-20 Jahre mit Gruppenkabine und moderner Funkanlage

Beladung:  Das Material ist von außen einfach zugänglich (Rückenschonend)
                Kein Personal im Inneren gebunden
                Alles Material auf einem Fahrzeug  (nach SEG Konzept/Konzept EE)
                Licht direkt an der Einsatzstelle verfügbar (Umfeldbeleuchtung)

Das Fahrzeug kann autark arbeiten, alles ist fest mit an Bord:
Strom, Licht, Heizung sind vorhanden, sowie auch Absperr-, Kennzeichnungs-, Beschilderungsmaterial, Sanitätsdienstliche Ausstattung, Zelte, ...  

Kosten:

30 Jahre lang hat der alte Arzttruppwagen gute Dienste geleistet.Der neue Gerätewagen Sanität als Ersatz soll die Malteser nun 15-20 Jahre begleiten.Das bedeutet umgerechnet,bei Kosten in Höhe von rund 65 tsd Euro gesamt:monatliche Kosten von rund 300 Euro.

Das sollte die Sicherheit unserer Bevölkerung wert sein!

Was das Auto kostet:

Fahrgestell mit Motor und Doppelkabine: (mit Rabatt):     30.000 Euro
Fahrzeugaufbau GWR 360:                                           18.500 Euro
Unterbau:                                                                     3.800 Euro
Umfeldbeleuchtung:                                                          650 Euro
Schwerlastauszug Generator:                                            740 Euro
Beklebung:                                                                   1.400 Euro
Sondersignalanlage:                                                       3.600 Euro
Blaulichtbalken vorne und hinten:                                    1.600 Euro
Integro:                                                                          400 Euro
zentrale Stromversorgung:                                             2.700 Euro
Rückfahrkamera:                                                              980 Euro

Die ganze Ausstattung, das Material sowie das Malteser Fachpersonal mit seiner speziellen Ausbildung stellen die Malteser Arnsberg-Meschede-Sundern. Das ist bereits eine nicht unerhebliche Investition.

Es ist wichtig zu wissen, dass der neue Gerätewagen San, unser „Hennes“ für Arnsberg und Meschede, durchaus schwere Lasten zu tragen hat. Doch er tut das für die Menschen in unserer Region. Mit dem neuen Gerätewagen sind die Malteser jederzeit als Schnelle Eingreifgruppe (SEG) nach dem Kreiskonzept in der Lage, auch größere Notsituationen angemessen zu begleiten.

Dabei müssen die Malteser die finanziellen Lasten für dieses Fahrzeug ganz allein tragen. Das Land NRW stellt zwar jedem Kreis und jeder kreisfreien Stadt vier Gerätewagen (einer pro Einsatzeinheit). Dies geschieht allerdings ohne Rücksicht auf die Fläche oder Topographie. Hagen oder Dortmund haben trotz ihrer Rettungsmitteldichte die gleiche Anzahl wie wir in der riesigen Fläche des HSK.
Drei der gestellten GW San werden durch das Deutsche Rote Kreuz betrieben, einer den Maltesern zugeordnet. Dieser steht leider 40km von Arnsberg entfernt bei unserer Teileinheit im Stadtgebiet Olsberg. Dort ist er für uns in Arnsberg wenig nützlich, wenn es um schnelle Einsätze geht.
Es gibt also bislang keinerlei öffentliche Förderung, diese ist in maßgeblicher Höhe auch nicht zu erwarten. Zudem ist eine Refinanzierung durch Abrechnungen von Leistung nicht möglich. Das Fahrzeug soll zwar im Grundsatz für die Sicherheit der Bevölkerung dastehen, allerdings darf dieses keine öffentlichen Mittel binden.

Aus diesem Grund müssen die Malteser ihr Fahrzeug genauso finanzieren, wie ihre übliche Arbeit: Durch Spenden und Zuwendungen aus der Bevölkerung.

Helfen Sie uns! Das Spendenkonto für dieses Projekt lautet:

IBAN: DE38 3706 0120 1201 2165 80
Pax Bank, Spendenzweck: 16HENN


Sprechen Sie uns an!
Wir regeln alles für Sie, vom richtigen Überweisungsweg bis zur Zuwendungsbestätigung.

Aufgrund Ihrer Spenden konnten wir dieses Projekt erfolgreich abschließen.
Herzlichen Dank allen Spendern!!

Unser bisheriger Rettungswagen (Mercedes Sprinter 312 D) aus dem Jahre 1996  ist mittlerweile an seiner Altersgrenze angekommen.

Alter Rettungswagen

Immer neue Wehwehchen und notwendige Reparaturen reißen ein großes Loch in unsere Kasse. Vor jedem TÜV-Termin bangen wir erneut, was nun wieder an Ausgaben ansteht.

Zudem stellt die Medizin heutzutage wesentlich höhere Anforderungen an die Fahrzeugtechnik (z.B. mehrPlatzbedarf und eine Klimatisierung im Patientenraum). Diese können wirmit dem alten Rettungswagen (RTW) nicht mehr erfüllen.

AlsErsatz sind wir hier auf die sogenannten "Bayern-Koffer" aufmerksam geworden. Diese Fahrzeuge stammen, wie der Name schon sagt aus unserem südlichsten Bundesland und stehen dort jeder mitwirkenden Organisation im Rettungsdienst zur Verfügung. Alle Fahrzeuge sind dort durch ein Gremium jahrelang immer wieder weiterentwickelt worden und somit vom Innenausbau sehr durchdacht. Dieser Ausbau kommt unseren Bedürfnisse und Anforderungen im täglichen Sanitätsdienst, sowie im Katastrophenschutz / in der Schnelleinsatzgruppe sehr entgegen.

Um dieses neue Fahrzeug anzuschaffen sind wir allerdings noch auf Spenden angewiesen. Jeder Euro zählt! Bitte unterstützen Sie uns!!

Spendenkonto:

Bank für Kirche und Caritas
Kto.-Nr. 10 553 108
BLZ 472 603 07

IBAN: DE40 4726 0307 0010 5531 08
Stichwort: "Rettungswagen für Arnsberg"

   

  Unser Wunschauto:

  Rettungswagen Crafter/
  Mercedes Sprinter

  Ausbauer: WAS

  gebraucht ca. 4-5 Jahre alt

  Kosten: rund 25.000€

 

 

 

 


 

 

 

Alter KommandowagenUnser alter Kommandowagen (Opel Frontera) hatte nach rund 250.000km sein Dienstende erreicht. Es musste Ersatz her.
Nach langem Planen und Suchen fanden wir im Mai 2010 via Internet ein passendes Angebot als Ersatz im Raum München (Geretsriet).

Dort gab es einen gebrauchten rund 4,5 Jahre alten Pathfinder mit ca 50.000 km Laufleistung für einen erschwinglichen Preis. Unser Helfer Christian Ruzinski schwang sich ein paar Tage später in den Zug und machte sich auf, um den Wagen vor Ort einmal anzuschauen und ggf. gleich mitzunehmen.


Nach einer halben Tagesreise war es dann soweit und der Wagen konnte in Augenschein genommen werden. Zudem wurde eine ausgiebige Probefahrt gemacht und der Wagen einmal beim GTÜ auf die Hebebühne zum durchchecken gefahren. Da der Wagen in gutem Zustand war, stand einem Kauf eigentlich nichts mehr im Wege. Nach einer Nacht im Hotel wurden am nächsten Morgen die Formalitäten geklärt und der Pathfinder war nun im Besitz der Arnsberger Malteser. Unser Helfer machte sich auf den Rückweg und konnte nach rund 650km sagen "ein gut zu fahrendes Auto".

Nun stand der Wagen also in unserer Dienststelle. Neuer Pathfinder nach der Beklebung
Schnell ging es in den nächsten Tagen mit dem Aussuchen eines günstigen Blaulichtbalkens (Hier einen herzlichen Dank an Herrn Gärtner von www.blaulichtverkauf.de , der uns sehr entgegen gekommen ist). Ein weiteres "Problem" war die silberne Farbe. Um das Fahrzeug an das Gesamterscheinungsbild unseres Fuhrparks anzugleichen zogen wir eine Vollverklebung in weiß vor mit tagesleuchtroten Streifen. Bei einer Vollverklebung wird das Fahrzeug so beklebt, daß von der alten Lackfarbe nichts mehr zu sehen ist. Hier fanden wir in der Firma Müller "Der Autoscheiben-Profi" (www.mueller-werl.de ) einen freundlichen und günstigen Partner. An dieser Stelle auch nochmal einen herzlichen Dank an ihn.


Pathfinder zum Innenausbau "ausgeschlachtet"Nachdem außen alles fertig war, ging es ans Innenleben. In unzähligen Stunden wurde der Pathfinder von unseren Helfern Volker Wachholz, Manuel Eickhoff, Stefan Schandelle und Christian Ruzinski erst einmal komplett entkernt. Danach wurden der Blaulichtbalken und die Antenne aufs Dach montiert und der Wagen mit etlichen Metern von Kabeln versehen. Diese wurden zur Stromversorgung für die einzelnen Einbauten, zur Betrieb der Funkgeräte und zur Steuerung der Überwachungsmodule benötigt.
Nachdem viele neue Sicherungen und zum autaken Arbeiten auch noch eine Zusatzbatterie eingebaut wurden, bestand die neue Herausforderung, alle ausgebauten Teile wieder heile an Ihren ursprünglichen Platz zu bringen. Dies hat in langer Kleinarbeit aber auch geklappt.


Als letzte Ausbaustufe wurde noch an der externen Ladung für das Fahrzeug gearbeitet, sowie der Kofferraum ausgebaut. Hier sollte einerseits die notwendige Beladung für Führungsaufgaben, als auch eine komplette Notfallausrüstung untergebracht werden, falls das Fahrzeug als NEF (Notarzteinsatzfahrzeug) zum Einsatz kommt.

Neuer Pathfinder fertig    Heckausbau neuer Pathfinder

Bilder vom Ausbau sehen Sie in unserer Bildergalerie!

Weitere Informationen

Unser Spendenkonto: Malteser Hilfsdienst e.V.  |  Pax-Bank  |  IBAN: DE38370601201201216580  |  BIC / S.W.I.F.T: GENODED1PA7