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Malteser Arnsberg

Helferschaft

Unsere Helferschaft setzt sich aus rund 50 Ehrenamtlichen zusammen, die aus den verschiedensten Berufen kommen. So haben wir z.B. Busfahrer, Informatiker, Bankkaufleute, Krankenschwestern oder auch Rettungsassistenten in unserer Einheit.

Eine Vielzahl von Ihnen hat sich in ihrer Freizeit zu Einsatzsanitätern (ES), Rettungshelfern (RH), oder Rettungssanitätern (RS) weitergebildet.
Aber auch eine Ausbildung im Bereich Technik, Betreuung, Feldküche oder Fernmeldedienst ist möglich.

Ein Neuling muss bei uns keine große Erfahrung mitbringen. Dafür ein wenig Spaß an dem Sache. Er bekommt hier in der Grundausbildung alles an nötigem "Handwerkszeug" vermittelt.

Hier sehen Sie, welche Ausbildungsschritte absolviert werden.


Die Grundausbildung für ein neues Mitglied gliedert sich wie folgt:

  • AV 10.1. Teil 1: Erste Hilfe Kurs über 9 UE
  • AV 10.1 Teil 2: Helfergrundausbildung über 16 UE

Beim Teil 2 des Lehrgangs wird die zentrale Frage "Wer sind die Malteser?" beantwortet, sowie dem Helfer die Geschichte der Malteser näher gebracht. Ebenso wird der Helfer in den Umgang mit älteren und behinderten Menschen eingeführt.

Dazu kann eine allgemeine zivilschutzbezogene KatS-Ausbildung absolviert werden.
An einem Wochenende wird der rechtliche Rahmen, in dem sich die Einsatzkräfte bewegen, beleuchtet und die Kräfte werden in den Aufbau und die Organisation des Katastrophenschutzes (KatS) eingeführt. Abgerundet wird das Seminar durch informationen über die Stressbelastung im Einsatz und einen Einblick in den BOS-Funk.

Sanitätsdienst:
In einem 80 stündigem Kurs zum Einsatzsanitäter wird dem Helfer das nötige notfallmedizinische Wissen vermittelt, dass er benötigt um an Sanitätsdiensten oder im Katastrophenschutz mitzuwirken.
Nach diesem Lehrgang kann er sich durch eine staatliche Püfung (1 Tag) sowie durch Absolvierung eines 80 stündigen Rettungswachenpraktikums zum Rettungshelfer weiterqualifizieren.

Mit weiteren 80 Stunden Schule, 80 Stunden Praktikum im Krankenhaus und 80 Stunden Wachenpraktikum ist die Erlangung der Bezeichnung Rettungssanitäter möglich.

Betreuungsdienst:
Hier besteht die Möglichkeit eine 16UE dauernde Betreuungsdienst-Grundausbildung zu absolvieren, oder an einer 79UE langen Betreuungsdienst-Fachausbildung teilzunehmen.
Im Betreuungsdienst geht es z.B. um die Versorgung besonders hilfsbedürftiger Personen, der Einrichtung und Betrieb von Notunterkünften, Mithilfe bei der Verpflegung, die soziale Betreuung von Betroffenen, usw.

Weiter steht den Helfern der Bereich der Psychosozialen-Notfallvorsorge (PSNV/PSU)  oder der Bereich der Feldküche offen.

Technik und Sicherheit:
Der Trupp "Technik und Sicherheit" der Einsatzeinheit stellt die notwendige technische Unterstützung für den Einsatz der Sanitäts- und Betreuungsgruppe.
Die Grundlagen werden durch einen 24UE dauernden Lehrgang erworben.

Jeder Helfer kann in verschiedenenen Blöcken die Grundlagen des Sprechfunks erlernen. Von den technischen Grundlagen, über die praktische Nutzung der Geräte (Anslog und Digitalfunk), bis hin zur Führungsunterstützung als Fernmelder in Stabs- und Fernmeldeeinheiten.

Gruppenführer:
Der Gruppenführer ist Führungskraft im Katastrophenschutz und untersteht dem Zugführer. Um als Führungskraft eingesetzt werden zu können, ist die Kenntnis der Organisation des Katastrophen- und Zivilschutzes, sowie ein Grundlagenwissen der Führung von Menschen erforderlich. Er führt z.B. die Sanitätsgruppe oder kann als Truppführer auf einem Transportfahrzeug eingesetzt werden.

Zugführer:
Ein Zugführer im KatS leitet im Einsatzfall einen Zug (bis zu 5 Gruppen). Er untersteht in seinen Handlungen und Weisungen lediglich dem Einsatzleiter, je nach Lage dem Einsatzabschnittsleiter bzw. dem Organisatorischem Leiter (OrgL).

Verbandführer:
Ziel dieser Ausbildung ist es, Kentnisse und Fähigkeiten zu erwerben, um als Führer einer taktischen Einheit bis zu einer Stärke eines taktischen Verbandes (Führungsstufe C) tätig zu werden.

 

 

Ein Helfer in unseren Reihen kann sich in vielen weiteren Bereichen einbringen und weiterqualifizieren:

z.B.:

LKW-Führerschein:
Für das Führen eines Großteils der Fahrzeuge in den Einsatzeinheiten des KatS und des Rettungsdienstes wird eine Führerscheinerweiterung auf C1 (alt Klasse 3) nötig.

MPG-Beauftragter:
Ein Medizinprodukte-Beauftragter sorgt sich für die ordnungsgemäße Durchführung der Geräteeinweisungen gemäß Medizinproduktegesetz. Das Seminar vermittelt neben rechtlichen Grundlagen Tipps aus der täglichen Praxis.

Lehrrettungsassistent/Praxisanleiter:
Lehrrettungsassistenen koordinieren und leiten die fachpraktische Ausbildung der rettungsdienstlichen Nachwuchskräfte. Sie erstellen Ausbildungspläne und vermitteln notfallmedizinische Inhalte.

Fahrmoderator:
Alle Helferinnen und Helfer die ein Dienstfahrzeug im Rahmen ihrer Tätigkeit im Malteser Hilfsdienst fahren, müssen an einer Fahrerschulung teilnehmen. Der Fahrmoderator vermittelt theoretische Kenntnisse und führt fahrpraktische Übungen mit den Teilnehmern durch.

Ausbilder:
Ausbilder können sich in vielen Bereichen betätigen: z.B. in der Ersten Hilfe, der pflegerischen oder der notfallmedizinischen Ausbildung

Weitere Informationen

Unser Spendenkonto: Malteser Hilfsdienst e.V.  |  Pax-Bank  |  IBAN: DE38370601201201216580  |  BIC / S.W.I.F.T: GENODED1PA7